lead image overlay

Kunst im Schloss Ebenthal

Initiatorln: Maria-Anna Goess / Bereich: Kunst und Kultur

Maria-Anna Goëss organisiert in Schloss Ebenthal die Ausstellung „Arabesque – im Dialog mit Material und Zeit“. Damit wird das Barockschloss vom 27. August bis zum 11. September 2016 erstmals für eine zeitgenössische Kunstausstellung genutzt!

Nur noch wenige Wochen und das barocke Schloss Ebenthal, das sich im Besitz der Adelsfamilie Goëss befindet, wird zum Schauplatz einer ganz besonderen Kunstveranstaltung. Maria-Anna Goëss, die zusammen mit Anna Mautner Markhof die Kunstplattform LOCOMOT gründete, holt drei namhafte KünstlerInnen nach Klagenfurt:

Im Rahmen der Ausstellung „Arabesque – im Dialog mit Material und Zeit“ werden Eva Petrič, Konrad Strutz und Olivier Hölzl einen spannenden Querschnitt durch die zeitgenössische Kunst bieten. Dabei kommen Skulpturen, Installationen und auch Fotografien zum Einsatz. Das besondere dabei: Die drei KünstlerInnnen werden mit ihren Arbeiten in Kommunikation zueinander treten. Und zugleich werden die Kunstwerke im Dialog mit dem geschichtsträchtigen Ausstellungsort stehen. Mit zeitgenössischer Kunst bespielt werden dabei das Stiegenhaus, der große Saal, die Bibliothek und das Speisezimmer des Schlosses. Das vom 16. bis zum 18. Jahrhundert erbaute Schloss Ebenthal wird damit erstmals für eine Ausstellung genutzt!

Für „Arabesque – im Dialog mit Material und Zeit“ wird der Großteil der Werke eigens für diesen Kunstevent angefertigt. Die KünstlerInnen gestalten ihre Arbeiten in ihren Ateliers und installieren sie dann im Schlosss Ebenthal.

„Für uns ist es eine äußerst interesssante und spannende Herausforderung, zeitgenössische Kunst in die Räumlichkeiten eines Barock-Schlosses zu bringen“, sagt Organisatorin Maria-Anna Goëss.

"Preview" mit den KünsterInnen

Am Freitag, den 26. August ab 19 Uhr wird in Anwesenheit der KünstlerInnen ein „Preview“ für geladene Gäste stattfinden. Für eine Besichtigung der Ausstellung ist eine Voranmeldung unbedingt erforderlich.

Nach Ende der Ausstellung ist es auch natürlich auch möglich, die Werke der KünstlerInnen zu kaufen!

Die KünsterInnen

Eva Petrič
wurde 1983 in Kranj, in Slowenien, geboren. Sie lebt und arbeitet in Wien, Ljubljana und New York. Ihr künstlerisches Schaffen umfasst Fotografie, Malerei, Videokunst, Projektionen, Performance und die Kunst des Schreibens. Eva Petrič kann bereits mehr als 30 Ausstellungen in vielen Ländern bis nach New York vorweisen. 

Ein aktuelles Projekt war im Februar eine künstlerische Intervention, bei der Eva Petrič auf dem Hauptaltar im Stephansdom ein Fastentuch in der Größe von 11m x 5m einsetzte. Das Fastentuch hat die Künstlerin aus recycelten Spitzestücken, gesammelt bei den verschiedensten Flohmärkten rund um die Welt, hergestellt.
www.evapetric.com


Konrad Strutz
geboren 1979 in Ruden/Kärnten. Studium der Medieninformatik sowie der Bildenden Kunst in Wien. Tätig als freischaffender Künstler und als Interaktionsdesigner. 

“Um eine bestimmte, neue Außensicht zu erzeugen, muss das Gefüge aus Objekten entsprechend mutieren”, so der Künstler. Durch Vergrößerungen oder Verzerren und Verbiegen der Gegenstände werden diese mit dem umgebenden Raum in ein nicht mehr stimmiges, ein ungleiches Bezugssystem gesetzt. Ob das nun abgetragene Dielenbretter sind, die in ihrer perspektivischen Verkürzung einen rechteckigen Umriss bilden, oder ein an die Wand gekippte Pyramide... immer wieder fordert Strutz unseren Blick neu heraus." - Günther Oberhollenzer, 2015
www.konradstrutz.com


Olivier Hölzl
Der 1979 in Innsbruck geborene Olivier Hölzl alias LIVIL studierte Malerei an der Universität für angewandte Künste in Wien, wobei er sich seit geraumer Zeit auf das Arbeiten mit Stencils (Schablonen) konzentriert. Die Schablonentechnik stellt für den Künstler die Ideale, da auf die Bedürfnisse der gegenwärtigen Gesellschaft wie auch des aktuellen Kunstbetriebs reagierende Arbeitsmethode dar: Spontanität, Flexibilität, Mobilität sind notwendige Fähigkeiten, um in der natürlichen Selektion überleben zu können.

LIVIL ist mit seinen Schablonen im Gepäck schnell und vielseitig, er ist in der Lage unmittelbar auf den (Anbringungs-) Ort zu reagieren und die Verwendung englischsprachiger Begriffe ermöglicht ihm, weltweit zu agieren. Charakteristisch für LIVIL´s Arbeiten ist die Kombination von Bild und Text, deren immanenten assoziativen Reichtum der Künstler aufs Beste nutzt.
www.livil.at


Maria-Anna Goëss und LOCOMOT

Die Kärntnerin Maria-Anna Goëss entstammt der weit verzweigten Grafenfamilie derer von Goëss. Maria-Anna absolvierte am britischen Malvern College ihre Ausbildung und studierte Kunstgeschichte an der renommierten Columbia University. Danach lebte und arbeitete Maria-Anna Goëss in New York, u. a. bei „Neue Galerie – Museum for German an Austrian Art“ und „Lofty.com“. Maria-Anna Goëss lebt heute in Wien und gründete zusammen mit Anna Mautner Markhof als ein „Nebenprojekt“ die Kunstplattform LOCOMOT.

LOCOMOT ist eine Kunstplattform, die mit zeitgenössischen KünstlerInnen arbeitet und sie auch unterstützt. Dabei bietet LOCOMOT Ausstellungsmöglichkeiten an, und organisiert für die Events auch kunstinteressiertes Publikum und die Presse. Weitere Informationen auf www.locomot.at