lead image overlay

Menschen im Aufwind

Viele Menschen unterstützen die Initiative für Kärnten. Unser Dank gilt allen, die sich engagieren und zum Aufwind in Kärnten beitragen.

Christian Leeb

Geschäftsführer der SalzburgMilch

Rolle: Freunde

Aktiv für: Wirtschaft

Statement zum Aufwind

Geboren und aufgewachsen in Seeboden am Millstättersee hatte ich das große Glück, in Wien, Paris und Los Angeles studieren zu dürfen. Hier wurde mir nach dieser internationalen Ausbildung sehr rasch klar, dass die Möglichkeiten in der Heimat sehr eingeschränkt sind.

So vergingen weitere 12 Jahre, die ich  bei verschiedenen internationalen Firmen arbeiten und tolle Erfahrungen sammeln durfte. Je öfter ich dabei im Ausland war, desto mehr lernte ich die natürlichen Vorteile unseres wunderschönen Kärntens schätzen. Die intakte Natur (man kommt nach Hause, und kann bestes Bergquellwasser aus der Wasserleitung trinken ….), Berge zum Wandern und Schi fahren, die Seen vor der Haustüre – alle Möglichkeiten an Outdoor- und Erholungsaktivitäten.

Gerade nur die politischen Verhältnisse waren in diesen Jahren immer wieder so, dass man nicht immer stolz war, Kärntner zu sein. Immer wieder wurde man nach Wahlen schief angeschaut und die Blicke und Statements gingen oft fragend in dieselbe Richtung: „Tickt ihr in Kärnten eigentlich alle so …..??“. 

Damit sind grundsätzliche Potenziale aber schon ganz deutlich skizziert: Kärnten ist mit Sicherheit eines der schönsten und lebenswertesten Bundesländer. Dafür bedarf es aber auch der Möglichkeit an ausreichend vorhandenen Arbeitsplätzen in allen Qualifikationsstufen – speziell aber für jene, die einen Hochschul- bzw. Universitätsabschluss haben, muss unser Bundesland wieder so attraktiv gemacht werden, dass man gerne an Rückkehr und Familiengründung denkt!

Hier darf ich mich glücklich schätzen, seit meinem Jobwechsel nach Salzburg im Jahr 2002 wieder Hauptwohnsitz und Familie in Kärnten zu haben. Diese nun mittlerweile 14-jährige Pendlertätigkeit zeigt mir aber auch ganz deutlich auf, welche Unterschiede es in den einzelnen Bundesländern gibt und wie hier an verschiedene Themen herangegangen wird. Salzburg wäre für mich dabei ein Beispiel, wie man sich im Tourismus noch einige Verbesserungspotenziale abschauen könnte und das Land Oberösterreich ganz klar im Bereich der Wirtschaft. 

Hier gibt es mit Sicherheit noch ganz klar Potenziale für Kärnten, die ich sehr gerne in diese „Initiative für Kärnten“ einbringen möchte – zu der sich aber auch außerhalb der Initiative vor allem unsere Politik und hier im speziellen die Verantwortlichen für Bildung, Wirtschaft und Umwelt gemeinsam an einen Tisch setzten müssen.

Kärnten kann mehr!