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Salon Kärnten: Sportland Kärnten

Paradies oder vergessene Sport-Idylle?

Am 27.04.2017 fand der zweite „Salon Kärnten“ bei kraftwerk – Agentur für neue Kommunikation unter dem Titel „Sportland Kärnten“ statt. Die inhaltliche Koordination oblag Sabrina Ascherle und Heimo Hammer. Den beiden ist es gelungen mit einer hochkarätigen Besetzung des Podiums (Alexander Antonitsch und Lukas Krainer) einen spannenden Generationentalk auf die Beine zu stellen.

Den Einstieg gestalteten Hammer und Ascherle mit einem Überblick über die derzeitige Lage in Kärnten. Der Kärntner Sportprofi Alexander Antontisch, erfolgreichster österreichischer Tennisprofi, sowie Kärntner Lukas Krainer, größtes österreichisches Nachwuchstalent, gaben im Anschluss unter der Moderation von Robert Seeger jun., Einblick in ihre persönliche Karriere und ihre Erfolge. Abgeschlossen wurde der Salon Kärnten mit einer regen Diskussion aller BesucherInnen.

Alexander Antonitsch (verzeichnete unzählige Turniersiege und nahm an den Olympischen Spielen 1998 in Seoul teil): „Meine Idee wäre es, dass man sich auf ein paar Sportarten konzentriert. Das wir uns anschauen, was kann Kärnten, wo sind wir gut. Und dann entscheidet, wie und in welchem Ausmaß man unterstützen kann.“

Lukas Krainer (größtes Nachwuchstalent Österreichs, Gewinner des European Junior Master in Reggio): „Alle SportlerInnen müssen miteinander arbeiten und das Land mitgestalten und das Geld sollte gezielt eingesetzt werden.“

Otmar Striedinger (Schifahrer): „Die Initiative sollte man unterstützen, weil Kärnten sehr viel Potenzial hat. Kärnten hat sehr viele junge Talente im Sport.“

Bernhard Friedrich (Entertainment Mediacom): „Es ist sinnvoll darüber nachzudenken, was der Status quo ist. Den Kopf in den Sand zu stecken hilft einfach nicht; man muss Taten setzen.“

Christoph Kulterer (IfK): „Wir haben kreative Köpfe in Kärnten und können viel erreichen.  Wir haben das schönste Bundesland in Österreich und müssen mehr dafür machen.“

 

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