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Endbericht zur "Foundership Factory"

3 Geschäftsmodelle, 6 Workshop-Tage, 22 TeilnehmerInnen

Am 15. November wurden die Ergebnisse der "Foundership Factory" erfolgreich beim Innovationskongress in Villach präsentiert. Bereits 2016 haben Christoph Kulterer, einer der Gründer der Initiative für Kärnten, und Andrea Binggeli, Kärnten-Heimkehrerin und Geschäftsmodell-Expertin im Bereich Green Economy, die Vision entwickelt, Kärnten als "Hub" für Öko-Innovationen international bekannt zu machen.

Die "Foundership Factory" ist ein wichtiger Puzzlestein dieser Vision einer "Öko-Exzellenzregion Kärnten" und wurde in den letzten Monaten mit viel Engagement von einem Team aus dem Netzwerk der Initiative für Kärnten erfolgreich umgesetzt. Höhepunkt war die Ergebnis-Präsentation von drei neuen öko-innovativen Geschäftsmodellen am Innovationskongress 2017 in Villach.

Ziel der "Foundership Factory" ist es, gemeinsam mit etablierten Unternehmen, neue ökoinnovative Geschäftsmodelle zu entwickeln und umzusetzen. Im ersten Pilotdurchgang wurden vom "Foundership Factory"-Team drei Ideen für die Geschäftsmodell-Entwicklung vorgegeben. Für diese Ideen wurden im Vorfeld etablierte Kärntner Firmen als Kooperationspartner gesucht.

Die "Foundership Factory" wurde von einem Team aus dem Netzwerk der Initiative für Kärnten, allen voran Andrea Binggeli und Martina Uster in Zusammenarbeit mit den Umsetzungspartnern WEISS GmbH und der Fachhochschule Kärnten durchgeführt.

Wie funktioniert die Foundership Factory?

Im Pilot-Durchgang der "Foundership Factory" arbeiteten drei Teams, an drei Geschäftsideen in sechs intensiven Workshop-Tagen. Die TeilnehmerInnen kamen mehrheitlich aus dem Back to Carinthia-Netzwerk der Initiative für Kärnten bzw. aus dem Umfeld der Fachhochschule Kärnten. Insgesamt waren sechs Unternehmen (AE100GmbH, dottings - industrial design, Energetica PV, Hasslacher Norica Timber, Nationalpark Hohe Tauern, SOLeNERGY) und mit dem ProMölltal Verein ein Regional-Entwicklungsverein am Pilot-Durchgang beteiligt.

In der Geschäftsmodell-Entwicklung wurde mittels Design Thinking-Prozess der Kundennutzen ins Zentrum gestellt. Die TeilnehmerInnen, 22 Jung-UnternehmerInnen aus ganz Österreich, haben dabei die Chance, nach der "Foundership Factory" auch Teil des Umsetzungsteams zu werden.

Unter dem Motto „Inspiring Nature“ wurde Ende Oktober der Auftakt der "Foundership Factory" mit einem Boot Camp im Oberen Mölltal durchgeführt.

Der zweite Teil der "Foundership Factory" mit dem Design Thinking Prozess begleitet durch die Design Thinking School des Hasso Plattner Instituts  fand in den Innovationsräumen der Weiss GmbH in Klagenfurt statt.

Wie geht es weiter?

Für alle drei Ideen wurde ein grober Umsetzungsplan gemacht. Das "Foundership Factory"-Team arbeitet derzeit daran, in Kooperation mit der Fachhochschule Kärnten und weiteren Service Providern in Kärnten, die Geschäftsmodelle bzw. die Umsetzungs-Teams aus den TeilnehmerInnen-Kreis zu formieren und auf den Weg zu bringen.

Nach unserem Leitspruch “The future is green – make it happen“ ist es unser Ziel, die "Foundership Factory" zukunftsfähig auszubauen und weiterzuführen.