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Kick-off Veranstaltung „Back to Carinthia“

Initiative für attraktiven Arbeits- und Lebensstandort Kärnten

„Initiative für Kärnten“ startet EU Leader-Projekt gegen Brain Drain

Gute Gründe und konkrete Kontakte für Kärnten soll das neue Schwerpunktprogramm „Back to Carinthia“ der „Initiative für Kärnten“ liefern. Am Donnerstag, den 2. März 2017, wurde das Projekt bei der Kick-off Veranstaltung in Wien vor über 100 VeranstaltungsteilnehmerInnen präsentiert. Gemeinsam mit Wirtschaft, Wissenschaft und Institutionen wird die überparteiliche Initiative eine Plattform für Kärntnerinnen und Kärntner etablieren, die den Weg zurück nach Kärnten unterstützt. Der Handlungsbedarf gegen den Brain Drain ist hoch: Kärnten ist das einzige Bundesland Österreichs mit Bevölkerungsrückgang, mit negativer Geburtenbilanz und einer starken Binnenwanderung von mindestens 1000 Personen pro Jahr. „Eine Studie des IHS aus dem Jahre 2014 (erstellt von Birgit Aigner-Walder und Robert Klinglmair) belegt klar, dass pro Jahr über 5.000 junge Leute unser Bundesland verlassen, um in Wien oder in der Steiermark ein Studium zu beginnen oder eine Arbeitsstelle anzutreten“, berichtet Margit Heissenberger, GF der Initiative für Kärnten. Meinungsforscher Wolfgang Bachmayer reflektierte in seinem Beitrag über die Kärntner Wesens-Besonderheiten. So betonte er den Einfluss mehrerer Kulturen und der Schönheit der Landschaft auf die Kärntner Seele. Gleichzeitig rief er KärntnerInnen zu mehr Initiative auf, Kooperationen, Innovationen und Internationalität offen gegenüber zu stehen.

Brücke Wien–Kärnten: „Back to Carinthia“

„Wir wollen tragfähige Brücken zwischen Wien und Kärnten aufbauen. Aus dem Brain Drain soll ein Brain Gain werden, also ein Rückfluss von Kompetenz und guten Ideen in unsere Heimat. Mit einem starken und innovativen Netzwerk der Kärntner in Wien und unserem Programm „Back to Carinthia“ wollen wir dabei eine Unterstützung liefern“, so Wolfgang Wisek, Projektinitiator und Gründer. „Back to Carinthia“ ist ein Rückkehrprogramm, indem es Rückkehrwillige und Unternehmen, die Jobs anbieten, mittels Matching zusammenbringt.

Es ist eine Standortkampagne, indem es positive Beispiele aufzeigt, wie man in Kärnten Erfolg haben kann und zum Nachahmen anregt. Es ist ein Think Tank, indem neue Ideen und Visionen für Kärnten von erfolgreichen Persönlichkeiten aufgezeigt und diskutiert werden.

Und: „Back to Carinthia“ ist offen für das Engagement von allen Menschen, die Positives für ihre Heimat bewirken wollen.

„Lang genug wurde in Kärnten gejammert und abgehandelt, warum etwas nicht umgesetzt werden kann. Die Initiative für Kärnten will positive Kräfte bündeln und dazu aufrufen, in diesem Projekt der Jugend eine Chance zu geben“, so Wisek.

EU Leader-Projekt für Kärnten zur Stärkung des ländlichen Raumes

Mag. Irene Primosch, LAG Managerin der Region Villach Umland, würdigte das Bemühen der Initiative für Kärnten der hohen Abwanderungstendenz junger Menschen entgegen zu wirken und forderte dazu auf, auch die BürgermeisterInnen der Gemeinden mit einzubeziehen. „Ein/e Bürgermeister/in kennt die Mitglieder seiner/ihrer Gemeinde am besten, kennt die Sorgen und Zukunftsängste und den Wunsch vieler Eltern, dass die junge Generation für Kärnten nicht verloren gehen sollte.“ Eine Abordnung der Kärntner Landesregierung mit Kurt Rakobitsch, Siglinde Wieser und dem Obmann der LAG Region Villach-Umland, Bürgermeister Alfons Arnold, war von der großen Einsatzbereitschaft des jungen Teams in Wien begeistert.

Ein starkes Team für neue Perspektiven

Spezielle Angebote, wie Netzwerkveranstaltungen, Matchings mit Unternehmen oder themenspezifische Workshops, sollen neue berufliche Optionen in Kärnten eröffnen. Das Team in Wien, bestehend aus Wolfgang Rosam, Heimo Hammer, Max Nimmervoll, Mario Janezic, Corinna Tinkler, Viktor Schaider, Sabrina Ascherle, Philipp Kappler, Juliette Glas, Nadine Kapeller zeigte eindrucksvoll auf, welche Veranstaltungen in naher Zukunft im Rahmen der diversen „Get Together“, des „Salons Kärnten“, der „Initiative Business Kärnten“ oder des neuen „Jobility Programms“ angeboten werden sollen. Die Termine und Anmeldungsmodalitäten finden Sie hier.

„Sempan nutzt nix! Back to Carinthia!“

Christoph Kulterer, einer der Gründer der Initiative für Kärnten, forderte UnternehmerInnen dazu auf, sich aktiv einzubringen und die diversen Angebote mitzugestalten. An positiven Beispielen soll gezeigt werden, dass Kärnten stark ist und seine Potenziale in Zukunft besser nutzen wird. Teilnehmende Unternehmen können von einer bisher einzigartigen regionalen Recruiting-Strategie profitieren. Sie umfasst die Vermittlung von Lehrstellen, Arbeitsplätzen, Praktika, Ferialpraktika, Mitarbeit in Projekten oder die Vergabe von wissenschaftlichen Arbeiten.

Wie kann man aktiv werden?

Die Initiative für Kärnten freut sich über die Zusammenarbeit in folgenden Bereichen: Vermittlung von Arbeitsstellen, Ferialpraktika, Praktika, Mitarbeit in Projekten, Vergabe von Themenstellungen für wissenschaftliche Arbeiten (Bachelorarbeit, Masterarbeit, Recherchen u.a.), Sponsoring von Stipendien u.a.

Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie zum Aufwind für Kärnten beitragen wollen!

Dr. Margit Heissenberger
Geschäftsführung

T:  + 43 (0) 4274 33 104 

M: +43 (0) 676 95 86 157

E: margit.heissenberger@fuer-kaernten.at

Back to Carinthia Kick-off Veranstaltung

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