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Kärnten initiativ

2 Mai, 2016 13:02 von Claudia Isep in Kultur

Initiative für Kärnten trifft Kärntner Kulturinitiativen

Kärnten initiativ
Gemeinsam über die Entwicklungsperspektiven der Kärntner Kunst- und Kulturszene nachdenken: zwei Veranstaltungen der Freien Kulturinitiativen in Kärnten/Koroška und der Initiative für Kärnten setzen Impulse

Bereits zweimal gab es im Frühjahr 2016 die Gelegenheit zu Vernetzungstreffen zwischen der Initiative für Kärnten und den freien Kulturinitiativen in Kärnten; in Klagenfurt und in Velden trafen sich engagierte Kunst- und Kulturschaffende, um gemeinsam über Entwicklungsperspektiven der Kärntner Kunstszene nachzudenken.


"Kultur muss wachsen/Naj raste kultura"

Claudia Isep und Monika Kircher
Claudia Isep und Monika Kircher
Anfang April fand im Klagenfurter Landhaus das Symposium „Kultur muss wachsen/Naj raste kultura“ statt. Organisiert von der IG KiKK (Interessensgemeinschaft Kulturinitiativen in Kärnten) stand zwei Tage lang das Potenzial künstlerischen und kreativen Schaffens im Mittelpunkt der Diskussionen. Dabei wurden nicht nur vielfältige künstlerische Positionen gezeigt, sondern auch intensive Auseinandersetzungen mit ExpertInnen geführt.

Mittendrin brachte sich auch die Initiative für Kärnten (vertreten durch Monika Kircher und Claudia Isep) ein: eine angeregte Diskussion über die Arbeits- und Finanzierungsbedingungen in kunst- und kulturschaffenden Initiativen in Kärnten brachte Anhaltspunkte und Lösungsvorschläge für die teils schwierige finanzielle Situation der Beteiligten.

Get-Together der Kunst- und Kulturschaffenden

Fortgesetzt wurde dieser Gedankenaustausch Ende April beim ersten Get-Together der Kunst- und Kulturschaffenden in den Räumlichkeiten der Initiative für Kärnten in Velden. Dabei wurde ausgelotet, was Kunst- und Kulturschaffende brauchen, um ihre Arbeit in Kärnten und über die Grenzen des Landes hinaus sichtbarer zu machen.

Besonders deutlich wurde dabei das Bedürfnis nach verstärktem Austausch zwischen den Initiativen, vor allem aber auch mit Kunstschaffenden außerhalb Kärntens. Eine verstärkte Internationalisierung, so der Tenor, würde den ohnehin vielfältigen Kärntner Kunstbetrieb weiter bereichern. So könnten auch große Leuchtturmprojekte entstehen, die weit über Kärnten hinausstrahlen und international sichtbar machen. Diese beiden Treffen waren ein vielversprechender Anstoß zu einer weiteren Auseinandersetzung mit künstlerischem und kulturellem Schaffen in Kärnten – da ist noch viel drin!

Für nähere Informationen zu den aktuellen Projekten der IG KIKK besuchen Sie bitte die Homepage unter http://igkikk.at/.